Warum eine Proa?

Das erste Mal bewusst aufmerksam geworden bin ich durch das Buch „Mehrrumpfboote“ von Klaus D. Kurtz. Ich hatte erwartet, dass der Autor nur über Katamarane und Trimarane berichten würde. Stattdessen begann er mit einem Bericht des englischen Entdeckers William Dampier über die Proas der Südseeinsulaner und lobte deren Segeleigenschaften und Geschwindigkeit. Diese Boote erreichten vor hunderten von Jahren bereits Etmale… Read more →

Summary (English)

  Because there is a large community about proas all over the world, I think it is appropriate to report about the boat and the experiences in english. Of course also questions and comments in english are welcome.   Status at the end of 2018: The season 2018 was quite successful. We changed the rigg and we are satisfied with… Read more →

Eintrag vom 21.11.2018

Die Segelsaison 2018 hat viel Erfreuliches gebracht. Der Umbau des Riggs hat sich gelohnt, die Segel stehen viel besser als vorher. Wir konnten größere Törns, z. B. nach Dänemark, erfolgreich durchführen. Dabei ist nichts kaputt gegangen. Bei mittleren Winden ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7-9 kn machbar. Bei wenig Wind hat das Boot allerdings, insbesondere auf raumen Kursen, zu wenig Segelfläche.… Read more →

Eintrag vom 2.10.17

Eine mehr als durchwachsene Saison nähert sich mit riesigen Schritten dem Ende. Die Planung für dieses Jahr sah vor, im Früjahr das Rigg zu verändern und dann auf einige  größere Törns zu gehen. Im Rahmen der Riggänderung sollte das Großstag nach Luv versetzt werden um im Endergebnis mehr Höhe laufen zu können.  Wie meistens, war das mit erheblichen Folgen verbunden.… Read more →

Update zum Segelverhalten

Eintrag vom 21.11.2018 Die Segelsaison 2018 hat viel Erfreuliches gebracht. Der Umbau des Riggs hat sich gelohnt, die Segel stehen viel besser als vorher. Wir konnten größere Törns, z. B. nach Dänemark, erfolgreich durchführen. Dabei ist nichts kaputt gegangen. Bei mittleren Winden ist eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 7-9 kn machbar. Bei wenig Wind hat das Boot allerdings, insbesondere auf raumen Kursen,… Read more →

Technische Spezifikation von Mareinoa

  Technische Spezifikationen von MAREINOA   Länge ü.A. 11,95 m, Länge cwl 11 m, Breite ü.A. 6,9 m, Tiefgang 0,45 m Tiefgang mit Ruder 1,2 m, mit Schwert im Ama unten 1,5 m Segelfläche: Genua 27,5 m², Großsegel 27,5 m² Gewicht ca. 2,2 Tonnen, Zuladung ca. 0,6 Tonnen Zwei Doppelkojen 195×200 cm Abgeschlossener Tolilettenraum Frischwassertank 70 l Motorisierung: Außenborder 20… Read more →

Noch mehr Informationen?

Wer noch mehr über Proas erfahren möchte, findet die Angaben auf der Website von Othmar Karschulin unter www.multihull.de. Dort ist alles so anschaulich, gut bebildert und ausführlich beschrieben, dass eine zusätzliche Beschreibung hieße, Eulen nach Athen zu tragen. Dort ist auch mehr über die Konzeption und den Bau von MAREINOA zu finden. Read more →

Wie wird das Konzept von Vereinskameraden, Zuschauern und anderen Seglern aufgenommen?

Die Begeisterung  ist geradezu unglaublich. Im Club werde ich ständig nach dem Stand des Projektes gefragt, dazu motiviert und angespornt. Beim zu Zuwasserlassen in Boltenhagen hat sich eine große Menschenmenge um das Boot versammelt und bei der Wasserberührung Beifall geklatscht. Wir kamen am Kai in Boltenhagen wegen der vielen Nachfragen kaum zum Arbeiten und die Mitarbeiter der Werft können mittlerweile… Read more →

Welche Hürden mussten genommen werden?

Ein Meilenstein war der Besuch bei Othmar Karschulin in der Türkei im Frühjahr 2011. Es dauerte dann noch bis zum Ende des Jahres, bis er einwilligte, das Boot zu konstruieren.  Im April 2012 wurde der Vertrag zum Bau des Bootes bei einem Bootsbauer im Münsterland unterzeichnet. Damit sind wir auch schon bei den größten Hürden. Mir war von vorneherein klar,… Read more →

Innenausbau

Das Grobkonzept für die Aufteilung des Innenraums ergibt sich zwangsläufig. Durch den Kajütaufbau in der Mitte entsteht hier die größte Stehhöhe (übrigens 2m). Zweckmäßiger Weise platziert man Salon, Pantry und Nasszelle also in den Mittelteil, die Kojen als Schlupfkojen in den Bügen. Durch die proatypische geringe Breite des Hauptrumpfes müssen die Bereiche hintereinander angeordnet werden. Damit die Nasszelle nicht Pantry… Read more →