{"id":21,"date":"2014-02-21T19:48:11","date_gmt":"2014-02-21T17:48:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.mareinoa.de\/?p=21"},"modified":"2016-01-12T22:49:11","modified_gmt":"2016-01-12T20:49:11","slug":"mein-leben-unter-segeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mareinoa.de\/?p=21","title":{"rendered":"Mein Leben unter Segeln"},"content":{"rendered":"<p>Mein Seglerleben begann w\u00e4hrend eines Urlaubes in Dahme an der Ostsee. Der Strandburgennachbar hatte eine Jolle aber, wie das so oft der Fall ist, keinen Vorschoter. So durfte ich regelm\u00e4\u00dfig mit. Danach ruhten meine Segelaktivit\u00e4ten, da es im n\u00e4heren Umkreis meines Heimatortes kein Gew\u00e4sser gr\u00f6\u00dfer als einen Ententeich gab. Also dauerte es bis zu meiner Studentenzeit in Hannover, bis ich auf dem Maschsee das erste Mal selbst eine Pinne in der Hand hatte. Danach war ich der Segelei endg\u00fcltig verfallen und habe sofort einen 20 Jahre alten Holzpiraten restauriert, der dann seinen Liegeplatz am Steinhuder Meer fand. Nach kurzer Zeit war der Pirat nicht mehr anspruchsvoll genug und es folgte ein Jeton, den ich lange Jahre gesegelt habe.\u00a0 Im Urlaub ging es damit auf die deutschen Seen, mehrfach auf die Schlei, Pl\u00f6ner See, M\u00fcritz und auch auf die Ostsee.<\/p>\n<p>Die Hochseesegelei\u00a0 lief parallel. Noch zu Studentenzeiten habe ich mit einem Studienfreund\u00a0 mit dessen 12m Selbstbau die Ostsee von Oslo bis Turku erobert. Die Familie fand mehr Gefallen an Kanalfahrten und so sind wir jahrelang auf den Kan\u00e4len Europas unterwegs gewesen, vom G\u00f6takanal bis zum Canal du Midi. Die Hochseesegelei beschr\u00e4nkte sich in dieser Zeit auf Wochent\u00f6rns in der Ostsee oder in Spanien.<\/p>\n<p>Ein Erlebnis war sicher, die Royal Clipper, das gr\u00f6\u00dfte Segelschiff der Welt, in der Karibik steuern zu d\u00fcrfen. Dies w\u00fcrde ich aber weniger als seglerische Erfahrung, sondern mehr als touristische Abwechslung bezeichnen.<\/p>\n<p>Nach der R\u00fcckkehr von einem Auslandsaufenthalt stellte sich die Frage, welches Boot jetzt das richtige w\u00e4re. Da kamen dann zwei Dinge zusammen, meine alte Bewunderung f\u00fcr Proas und mein Wunsch schon aus Kindheitstagen, ein Boot selbst zu bauen.<\/p>\n<p>Im Internet fand ich den Riss f\u00fcr eine 5m Proa von Othmar Karschulin, die ich 2007 aus Bootsbausperrholz gebaut habe. Mit diesem Boot (<a title=\"RapaNui\" href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2K2rJUWEHLA\" target=\"_blank\">RapaNui<\/a>) wurden\u00a0 dann die ersten vorsichtigen Versuche auf meinem Heimatrevier, dem Tankumsee, gemacht. Dabei hat sich dessen geringe Gr\u00f6\u00dfe als Vorteil herausgestellt. Regelm\u00e4\u00dfig\u00a0 wurde ich n\u00e4mlich wegen irgendwelcher Ausf\u00e4lle oder Br\u00fcche ans gegen\u00fcberliegende Ufer getrieben. Nach und nach wurden die Schwachstellen ausgemerzt, so dass einerseits der Spott der Segelkollegen nachlie\u00df und anderseits auch Schl\u00e4ge von R\u00fcgen nach Hiddensee, auf dem Saaler Bodden und auf dem Achterwasser m\u00f6glich wurden.<\/p>\n<p>Dieses Boot hatte einige konstruktive Eigenheiten, die ich verbessern wollte, so dass ich nach eigenen Pl\u00e4nen meine zweite Proa (<a href=\"http:\/\/youtu.be\/tLJ3yZK3H3U\" target=\"_blank\">Tangaroa 1<\/a>, <a href=\"http:\/\/youtu.be\/wFaag72HoZU\" target=\"_blank\">Tangaroa 2<\/a>) gebaut habe.\u00a0 Die ausgezeichneten Segeleigenschaften dieses zweiten Bootes haben mich dazu ermutigt, den Schritt auf MAREINOA zu wagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"excerpt\">Mein Seglerleben begann w\u00e4hrend eines Urlaubes in Dahme an der Ostsee. Der Strandburgennachbar hatte eine Jolle aber, wie das so oft der Fall ist, keinen Vorschoter. So durfte ich regelm\u00e4\u00dfig mit. 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